Kinesiotape Knie – Wie du mit Tape deine Knieschmerzen loswirst!

Sie sind aus dem Breiten- und Leistungssport überhaupt nicht mehr wegzudenken. Die bunten Kinesiotapes haben schon vor langer Zeit die Sportwelt erobert und kommen in fast jeder Physiotherapiepraxis zum Einsatz. Wie die Tapes funktionieren, für was sie geeignet sind und welche Alternativen es gibt erfährst du hier im Beitrag „Kinesiotape Knie – Wie du durch Taping deine Knieschmerzen loswirst!“

Kinesiotape Knie – Wie funktioniert das Tape?

Das kinesiologische Tape wird so an der Haut fixiert ist, dass es bei Bewegungen die Haut gegen das darunterliegende Gewebe verschiebt. Der permanente Reiz soll durch das Ansteuern verschiedener Rezeptoren die Muskelspannung regulieren und für eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem sorgen. Somit gewinnt die Bewegung aufgrund der permanenten Rückmeldung an das Gehirn an Qualität und kann gegebenenfalls leichter ausgeführt werden. Neben der neurologischen Funktionsweise wird das Kinesiotape außerdem zu stabilisierenden Zwecken genutzt. Obwohl ursprünglich nicht dafür gedacht, kann das weiche Tape auch Abhilfe in der Stabilisierung von Gelenken leisten.

Das Kinesiotape kann aber nicht nur am Knie eingesetzt werden. Vielmehr dient es übergeordneten Zielen, die dich bei der Prävention und/oder bei der Rehabilitation von Verletzungen unterstützen sollen. So kann das Kinesiotape beispielsweise bei Weichteilverletzungen eingesetzt werden. Zu den Weichteilverletzungen gehören Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen, welche durch externe Gewalteinwirkungen (Traumata) oder zu hohe Belastungen (chronische Entzündungen) entstehen. Neben dem Knie zählt die Achillessehne als weiterer, typischer Schmerzbereich im Sport. Informiere dich hier über die Möglichkeiten in der Behandlung der Achillessehne!

Hast du dich schon einmal gefragt, was die unterschiedlichen Farben des Kinesiotapes zu bedeuten haben?

Wie du vielleicht weißt, gibt es ganz unterschiedliche Kinesiotape-Farben. Effekte und Wirkungsweise orientieren sich laut der Hersteller dabei an der chinesischen Farblehre. So sprechen manche Heilpraktiker zum Beispiel dem blauem Kinesiotape eine kühlende und schmerzlindernde Wirkung zu, während das rote Kinesiotape den Stoffwechsel anregen soll.

Jedoch gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise, dass die Wirkung des kinesiologischen Tapes von den Farben abhängt. Wir empfehlen dir, die Farbe zu wählen, mit der du dich am wohlsten fühlst.

Wenn du bei deinem Knie Kinesiotape ausprobieren möchtest, solltest du verschiedene Faktoren beachten.

Kinesiotape Knie – Wie wirst du deine Knieschmerzen los?

Ob für dein Knie Kinesiotape etwas ist, lässt sich ganz leicht beantworten. Sobald du ein sportlicher und aktiver Mensch bist und dich Schmerzen in deiner Bewegung einschränken, würde es sich anbieten, das Taping einmal auszuprobieren.

Vielleicht hast du bereits einer der folgenden Diagnosen gestellt bekommen, bei denen sich das kinesiologische Tape bereits sehr gut bewährt hat:

  • Patellofemorales Schmerzsyndrom
  • Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
  • Läuferknie (Runners Knee)
  • Bänderdehnung des Innen- bzw. Außenbandes
  • Muskelfaserriss des vorderen oder hinteren Oberschenkelmuskels

Informiere dich hier über die klassische Kinesiotape Knie Anlagen.

Neben dem Knie Taping stellt eine trainingstherapeutische Intervention einen wichtigen Grundpfeiler in der Behandlung deiner Knieschmerzen dar. Wie du deine Knieschmerzen effektiv und nachhaltig behandeln kannst, erfährst du hier im Beitrag.

Knie entlasten – Diese Möglichkeiten gibt es

Wie bereits beschrieben, hat das kinesiologische Tape vor allem zum Ziel, die Bewegungsqualität, in Fachkreisen auch Sensomotorik genannt, zu verbessern. Da bei Schmerzen die Sensomotorik unter Umständen eingeschränkt ist, kann dir das Kinesiotaping am Knie dabei helfen, die Knieschmerzen besser regulieren zu können und dabei die Beweglichkeit zu verbessern.

Neben dem Kinesiotape gibt es eine weitere Art des Tapens. Die sogenannten biomechanischen Tapes reduzieren die Belastungen auf die Strukturen und haben demnach einen völlig anderen Ansatz. Sie unterscheiden sich sowohl in der Materialität als auch in der Applikation.

Die biomechanischen Tapes sind zumeist deutlich elastischer als die Kinesiotapes und fungieren als eine Art „Extramuskel“. Da sie zum Ziel haben, verletzte Strukturen zu entlasten soll die zusätzliche Belastbarkeit in Form dieses „Extramuskels“ dafür sorgen, die zu hohen Belastungen aufzufangen. Somit können biomechanische Tapes ebenfalls am Knie angewendet werden, um die Belastungen auf die Strukturen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.

Dynamic Tape Kinesiotape Knie
Dynamic Tape Kinesiotape Knie

Knie tapen mit Dynamic Tape

Das biomechanische Dynamic Tape ist in verschiedenen Breiten sowie Stärken erhältlich. Das sehr elastische Dynamic Tape beige black kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn du Muskeln und Sehnen entlasten möchtest. Der für das Dynamic Tape typische Bungee Effekt sorgt dafür, dass der Muskel von dem gummiartigen Band unterstützt wird. Ein typisches Anwendungsbeispiel findest du hier in dem Tutorial. Diese Tapeanlage ermöglicht dir, Patellasehne und Oberschenkelmuskel zu entlasten. Vor allem beim Patellaspitzensyndrom sowie bei dem Patellofemoralen Schmerzsyndrom kann dir diese Tapeanlage helfen, trotz Belastung die Strukturen zu entlasten und dadurch den Schmerz zu kontrollieren.

Das Dynamic Tape black grey wird vor allem dann verwendet, wenn du Instabilitäten und Bandverletzungen behandeln willst. Das etwas stärkere black grey stabilisiert das Gelenk, ohne dessen Beweglichkeit einzuschränken. Am Knie kann es dich zum Beispiel bei einer Innen- bzw. Außenbandproblematik unterstützen. Auch am Sprunggelenk kann das derbere Dynamic Tape für eine Stabilisierung des Fußgelenks sorgen. Alle Tipps rund um das Sprunggelenk tapen findest du hier.

Informier dich auf unserer Dynamic Tape Seite über das biomechanische Dynamic Tape aus Australien. In unserem Shop findest du sowohl das Dynamic Tape beige black sowie das Dynamic Tape black grey.