Knie tapen bei Schmerzen – So funktioniert’s!

Dynamic Tape Marathon

Alle Sportler kennen es: Egal ob beim Laufen, Springen, im Teamsport, oder beim individuellen Workout, das Kniegelenk ist eines der meistverletzten Gelenke überhaupt. Doch woran liegt das und noch viel wichtiger, was kann man tun, um das Knie zu entlasten und somit die Schmerzen zu lindern? In diesem Beitrag lernst du die typischen Krankheitsbilder des Kniegelenks und wie du anhand einer technik aus dem Taping Strukturen entlasten und deinen Schmerzen vorbeugen kannst. Im Anschluss wirst du das Wichtigste rund um das Thema -Knie tapen bei Schmerzen- wissen.

Das Kniegelenk und seine Funktion

Vielleicht weißt du es schon, aber das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Die komplexe Anatomie macht es zu einem interessanten, aber dennoch komplizierten Gelenk. Im Folgenden erfährst du mehr über die anatomischen Grundlagen.

Das Kniegelenk besteht aus drei knöchernen Teilen: Zum einen der Oberschenkelknochen (Femur), welcher durch die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbein (Tibia) verbunden wird. Aus diesen drei Strukturen werden zwei Teilgelenke des Knies gebildet. Zwischen Oberschenkel und Kniescheibe wird das Femoropatellargelenk gebildet. Das andere Teilgelenk nennt sich Femorotibialgelenk und wird durch den Oberschenkel- und dem Schienbeinknochen gebildet. Die spezielle Funktion der Kniescheibe wird als Sesambein bezeichnet. Sie hat die Aufgabe, Kräfte als eine Art Umlenkrolle anzupassen und sorgt somit für eine hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig hoher Flexibilität des Gelenks. Wie schon eingangs erwähnt ist dies also eine ziemlich komplexe Funktion.

Wie die meisten Gelenke wird das Kniegelenk auch von verschiedenen Bändern, Sehnen und Muskeln stabilisiert. Hierbei übernehmen die Kreuzbänder die wichtigste Funktion. Das vordere sowie das hintere Kreuzband sorgen dafür, das Kniegelenk in der horizontalen Achse zu stabilisieren. Die Kreuzbänder verhindern damit das Gleiten des Oberschenkels über den Unterschenkel nach vorne.

Die so genannten Kollateralbänder werden durch das Innen- und das Außenband gebildet. Sie sorgen bei einer schnellen seitlichen Bewegung für Stabilität und sichern das Kniegelenk gegenüber seitlichem „Aufklappen“ ab.

All diese Bänder kann man im Knie tapen bei Schmerzen, um die Stabilität zu unterstützen. Dazu aber später mehr.

Neben den Bandstrukturen wird das Knie, wie bereits erwähnt, durch umliegende Muskeln gesichert. Insgesamt gehören acht Muskeln zu der knieumliegenden Muskulatur.

Da beim Sport des Öfteren starke Belastungen auf die Muskulatur herrschen, kann natürlich auch eine Überbeanspruchung der Muskulatur zu Schmerzen im Knie führen. Vor allem die Sehnen, welche die Muskeln an den Knochen befestigen, können die Ursache der Problematik sein. Auch in diesem Fall kann das Knie tapen bei Schmerzen hilfreich sein, die Muskulatur zu entlasten und somit die Bewegung schmerzfreier auszuführen.

Weitere wichtige Strukturen im Kniegelenk sind die Gelenkkapsel sowie die Menisken.

Die Gelenkkapsel umschließt es wie eine Kapsel (daher auch der Name) und ist ebenfalls für die Stabilität zuständig. Die Menisken, bestehend aus Innenmeniskus und Außenmeniskus, fungieren als Stoßdämpfer und verteilen das Gewicht besser.

Krankheitsbilder Kniegelenk

Die sogenannten Weichteilverletzungen, also die Verletzungen der bereits erwähnten Strukturen sind die häufigsten im Bereich des Kniegelenks.

Man unterscheidet hierbei zwischen Zerrungen und Rissen. Während in den allermeisten Fällen rupturierte, also gerissene, Bänder im Knie operativ versorgt werden, können Zerrungen oder teilrupturierte Bänder auch konservativ behandelt werden.

Ihr solltet euch bei einer Knieverletzung deshalb immer fachärztlich beraten lassen und die Behandlung situationsabhängig planen.

Sollte eure Verletzung eine konservative Behandlung zulassen, so kann das Knie tapen bei Schmerzen eine Linderung schaffen. Vor allem die Instabilität, die durch eine Zerrung oder eine Teilruptur eines Bandes verursacht wird kann in der Belastung schmerzhaft sein.

Daher erklären wir im Folgenden den Ansatz  eines biomechanischen Tapes, das die Bewegungsausführung führen kann, ohne den Bewegungsumfang einzuschränken. Hierfür verwenden wir Dynamic Tape.

Warum Knie tapen bei Schmerzen?

Nach einer Verletzung, in der Rehaphase, oder in der Belastungssteigerung macht es Sinn, die Strukturen zu entlasten.

Vor allem in Sportarten, in denen übermäßig viel gerannt, gesprungen oder aber auch plötzlich die Richtung gewechselt wird, wirken große Kräfte auf die Strukturen im Kniegelenk, die nach einer Verletzung unter Umständen zu einer erneuten Verletzung führen können. Daher kann Dynamic Tape Sportlern aus diesen Bereichen unterstützen und den chronischen Stresseinwirkungen auf das Kniegelenk entgegenwirken. Beispiele für solche Sportarten sind Fußball und Langstreckenlauf, aber auch Tennis, Volleyball und Basketball. 

Das biomechanische Dynamic Tape

Dynamic Tape ist ein biomechanisch unterstützendes Tape, das in alle Richtungen elastisch ist und so eine gezielte Bewegungsführung ermöglicht. Weiterhin schränkt es den Bewegungsumfang nicht ein, sodass das Gelenk trotzdem noch seine volle Funktion erfüllen kann. Bei der Anlage ist lediglich darauf zu achten, dass es verschiedene Stärke- und Elastizitätsgrade gibt. Das beige Tape ist ein wenig elastischer als das schwarze und ermöglicht einen größeren Bewegungsumfang. Du kannst also deine Bewegungen gezielt mit einem Widerstand versehen und so gezielt die “Durchschlageffekte” des Gelenks bei Beanspruchung verringern. Damit minimierst du gezielt auch die Belastung auf Muskeln, Sehnen und Bänder. Dies nennt man “Load Management”.

Dieses bietet im Knie tapen bei Schmerzen also einen biomechanischen Ansatz der Belastungsreduktion. 

Knie tapen bei Muskel- oder Sehnenschmerzen  

Vor allem bei Muskel- und Sehnenproblematiken solltest du darauf achten den Bewegungsradius weitestgehend zu erhalten. In unserem Beispiel bietet es sich also an die Biomechanik mit geringerem Widerstand zu führen. Das elastischere beige Dynamic Tape nutzt hier den klassischen Bungee Effekt und bietet sich daher besonders für die Patellasehne oder aber muskuläre Problematiken an. Muskelzerrungen oder -faserrisse im Bereich des Quadrizeps (vorderer Oberschenkelmuskel) oder der Hamstrings (hintere Oberschenkelmuskeln) stellen typische muskuläre Probleme dar. Diese kannst du beispielsweise mit dem Dynamic Tape Beige Black bestens selber versorgen. Hier geht es zum Beige Black Dynamic Tape in unserem Shop. 

Dynamic Tape Anlage bei Patellatendinopathie:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Knie tapen bei Band- oder Gelenkschmerzen

Bei Bändern und Gelenken handelt es sich um kräftigere Strukturen in deinem Knie. Bei Gelenk- oder Bandproblematiken solltest du also darauf achten für mehr Stabilität und Führung zu sorgen. Hierfür benötigt man dementsprechend ein stabileres biomechanisches Tape. In unserem Beispiel verwenden wir daher wieder da Dynamic Tape, allerdings in der stärkeren Version in black/grey. Die stärkere Führung sowie das restriktivere Load Management stabiliseren dein Gelenk bei richtiger Anlage optimal. Damit du mit der Anlage auch gut selbst zurecht kommst, findest du im Folgenden auch nochmal eine entsprechende Videoanleitung. Hier geht es zum Black Grey Dynamic Tape in unserem Shop

Dynamic Tape Anlage bei Innenbandinstabilität:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Besucht unsere Dynamic Tape Seite und erfahrt mehr über die Einsatzgebiete, Anwendung und Funktionsweise des biomechanischen Tapes aus Australien.