Kältetherapie bei Rheuma mit PowerPlay

Kältetherapie bei Rheuma und Knieschmerzen

Neben vielen weiteren Anwendungsgebieten bei denen die Applikation von Kälte eine positive Wirkung zeigt, bietet sich auch die Anwendung der Kältetherapie mit dem PowerPlay Kälte- und Kompressionssystems bei Rheuma an. In der Praxis haben wir mit mit dem Einsatz von PowerPlay bemerkenswert gute Erfahrungen gemacht. Im Folgenden möchten wir deshalb die Einsatzmöglichkeiten der Kompressions- und Kältetherapie bei Rheuma beschreiben.

Verringerung von Schmerzen und Dosierung von Schmerzmitteln durch Kompressions- und Kältetherapie bei Rheuma

Das PowerPlay-System besteht aus einer Pumpe, die, wie bei einer Blutdruckmanschette, die Bandagen für verschiedene Gelenke und Körperteile mit einer Kompression belegt. Dabei sind diese Bandagen zusätzlich gekühlt, was zu einer Verringerung der rheumatischen Beschwerden führt. PowerPlay kombiniert hierbei die Möglichkeiten der Kompressions- und Kältetherapie bei Rheuma. Die aktuelle Studienlage zeigt, dass die Anwendung von Kälte- und Kompression zu einer Reduzierung von Gelenkschmerzen um 45% führt. Weiterhin kann die Dosierung von Schmerzmitteln um 67% gesenkt werden.

Bevor wir näher auf den konkreten Einsatz von PowerPlay eingehen, zunächst im Folgenden noch ein paar grundsätzliche Informationen zum Thema Rheuma.

Rheuma ist ein Beschwerdebild, das im medizinischen Jargon auch rheumatoide Arthritis genannt wird. Rheuma ist eine langfristig fortschreitende und potenziell stark einschränkende Autoimmunerkrankung. Die Erkrankung verursacht hauptsächlich Entzündungen und Schwellungen in und um die Gelenke herum und kann mitunter starke Schmerzen hervorrufen. Schon aus der Hausmedizin ist hinlänglich bekannt, dass hier sowohl Kompression als auch eine Kältetherapie bei Rheuma bei eben jenen Beschwerden eine Linderung versprechen.

In der Regel betrifft die rheumatoide Arthritis zunächst sowohl Hände als auch Füße, kann in weniger häufigen Fällen aber auch in anderen Gelenken zuerst auftreten. Meistens sind dabei spiegelbildlich die gleichen Gelenke auf beiden Körperhälften betroffen.

Zu den häufigsten Symptomen gehören steife Gelenke. Insbesondere in den Morgenstunden direkt nach dem Aufstehen oder auch nach längerer Bewegungslosigkeit, wie bspw. Sitzen. Manche Menschen leiden auch unter einer dauerhaften und anhaltenden Müdigkeit und einem allgemeinen Gefühl des Unwohlseins. Ein weiteres Leitsymptom sind dauerhaft anhaltende Gliederschmerzen.

Die deutsche Rheumaliga schätzt, dass rheumatoide Arthritis bis zu ein Prozent der deutschen Bevölkerung betrifft und somit zu einer der am häufigsten vorkommenden entzündlichen Gelenkerkrankungen in Deutschland gehört. Aufgrund der hohen Verbreitung dieses Krankheitsbildes besteht bei den Betroffenen ein großer Bedarf nach Geräten mit denen man eine Kältetherapie bei Rheuma selbstständig durchführen kann.

Was ist eine rheumatoide Arthritis?

Rheumatoide Arthritis verursacht Schmerzen, Rötungen und Schwellungen in den Gelnken. Weiterhin tritt oft allgemeines Unwohlsein auf. Die rheumatoide Arthritis gehört zu der Familie der Autoimmunerkrankungen. Das bedeutet, dass die rheumatoide Arthritis eine systemische Erkrankung ist und daher den ganzen Körper betrifft.

Die rheumatoide Arthritis tritt dabei dann auf, wenn das Immunsystem eines Menschen das gesunde Gewebe des Körpers mit fremden Eindringlingen verwechselt und somit fälschlicherweise attackiert. Der Körper greift also seine eigenen Strukturen an. Wenn das Immunsystem so reagiert kommt es folglich zu einer Entzündung im Zielgewebe. Im konkreten Fall der rheumatoiden Arthritis können dies eben die Gelenke, aber auch die Lunge, die Augen, oder das Herz sein.

Kältetherapie bei Rheuma

Aus der aktuellen Studienlage geht hervor, dass rheumatische Beschwerden durch den Einsatz einer Kältetherapie verringert werden können. Daher eignet sich die Kältetherapie besonders gut bei rheumatischen Gelenkschmerzen.

Auf Basis von Angaben der deutschen Rheumaliga kann die Kältetherapie rheumatische Schmerzen verringern. Voraussetzung hierbei ist, dass die Kältetherapie innerhalb von 48 Stunden nach Einsatz der Schmerzen angewendet wird.

Wenn das Gelenk rheumabedingt rot, geschwollen oder entzündet ist, kann das Kühlen der Region helfen, die Entzündung des Gelenks zu verhindern. Hierbei trägt die allseits bekannte PECH-Regel zu einer schnellen Linderung der Symptomatik bei, die sowohl die Kompression als auch die Kältetherapie bei Rheuma beinhaltet.

„PECH“ steht dabei für:

P: Pause
E: Eis
C: (C)Kompression
H: Hochlegen

Aus der Praxis kennen wir von Medical Dude die Beschwerden die im Rahmen einer Rheumaerkrankung auftreten sehr gut. Gute Erfahrungen haben wir vor allem mit dem PowerPlay Kälte- und Kompressionssystem gemacht.

Während mit der isolierten Applikation von Eis, bzw. Kälte lediglich drei der vier Anforderungen der PECH-Regel erfüllt sind, nämlich Pause, Eis und das Hochlegen, ist es mit dem PowerPlay System möglich auch die Kompression mit der Anwendung einer Kältetherapie bei Rheuma zu verbinden.

Das PowerPlay Kälte- und Kompressionssystem bietet die Möglichkeit, Kälte bei gleichzeitiger Applikation von Kompression zu verabreichen und wirkt damit aktiv rheumatischen Beschwerden entgegen.

Der Vorteil des PowerPlay-Systems besteht dabei vor allem darin, dass es kabellos funktioniert und somit portabel ist. Weiterhin leiden die meisten Rheumapatienten unter Schmerzen in mehreren Gelenken. Die Pumpe des PowerPlay-Systems bietet die Möglichkeit drei Kältebandagen gleichzeitig mit einer Kompression zu versorgen.

Mehr Informationen zum Kälte- und Kompressionssystem von PowerPlay gibt es hier.