Schmerzen in der Ferse – Was kann ich dagegen tun?

Ob Sportler oder nicht, Schmerzen in der Ferse sind bei fast allen Menschen mindestens einmal im Leben eine lästige Thematik, welche den Alltag erschwert. Die Schmerzen können verschiedene Ursachen haben, die du vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen hast, deshalb wollen wir dir mit diesem Blogbeitrag einmal die häufigsten Gründe für den Fersenschmerz vorstellen.

Schmerzen in der Ferse – Woher kommen sie?

Da die Ferse quasi bei jedem Schritt den Belastungen des eigenen Körpergewichts ausgesetzt wird, ist es kein Wunder, dass es dort häufiger zu einer Überlastung kommt. Die berühmte Achillessehne gilt schließlich als die wohl bekannteste Schwachstelle des menschlichen Körpers. Doch ist diese dickste Sehne des Menschen nicht die einzige Struktur in dem Fersenbereich, die Probleme verursachen kann. Hier zählen wir einmal die häufigsten Gründe für Schmerzen in der Ferse aus.

Plantarfasziitis

Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte an der Fußsohle, die vom Fersenbein über das Fußlängsgewölbe bis hin zu den Zehen verläuft. Diese Struktur besitzt eine wichtige Aufgabe im menschlichen Gang. Sie hält die knöchernen auf Spannung oder ermöglicht das Abfedern des Fußes beim Laufen. Wird diese Faszie über einen langen Zeitraum übermäßig stark belastet, kann sich der Ansatz an der Ferse entzünden. Schmerzen beim Auftreten, im fortgeschrittenen Stadium sogar in Ruhe sind die Folge. Neben Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Kortisoninjektionen stehen den Ärzten alternative Therapiemöglichkeiten wie Ultraschall oder Stoßwellenbehandlung zu Verfügung, um in der frühen Phase die Entzündung zu reduzieren. Im späteren Verlauf steht die Trainingstherapie im Mittelpunkt, um das Verhältnis von Belastung zu Belastbarkeit der Strukturen positiv zu beeinflussen. Vor allem Sportler, die ein größeres Laufpensum in der Woche absolvieren laufen Gefahr ( 😉 ) eine Plantarfasziitis zu entwickeln.

Fersensporn

Ein Fersensporn ist ein dornenartiger Knochenauswuchs am Fersenknochen. Dieser entsteht meist durch kleine Sehnenverletzungen, die nach geraumer Zeit verkalken. Grund für solche Sehnenverletzungen sind meist Fehl- und Überlastungen. Meistens begünstigt eine Fußfehlstellung diese Mikroverletzungen der Achillessehne. Das Resultat sind oft stechende Schmerzen in der Ferse. Bestenfalls stellt man diese tückischen Fußfehlstellungen frühzeitig fest, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Lest in unserem Artikel über den Fersensporn alles über Diagnostik und Therapie dieser Pathologie.

Achillodynie

Die Achillessehnenentzündung (Achillodynie) ist eine typische Überlastungssymptomatik im Fersenbereich. Vor allem sportlich aktive Menschen so wie Personen mit Übergewicht leiden häufig an dieser schmerzhaften Sehnenentzündung. Unterschieden wird zwischen akuten und chronischen Entzündungen. Man spricht von einer akuten Verletzung, wenn Symptome und Schmerzen kürzer als 3 Monate präsent sind. Folglich ist eine Verletzung chronischer Natur, wenn diese euch länger als 3 Monate beschäftigt. Auch wenn eine chronische Achillessehnenentzündung oft gar nicht allzu starke Schmerzen in der Ferse verursacht, ist es eine große Herausforderung diese wieder loszuwerden. Eine Wochenlange Sportpause so wie eine Therapie aus entzündungshemmendenden Schmerzmitteln sind oft die einzige Chance die Achillodynie zu behandeln. Wir empfehlen: Um die Effektivität der Behandlung zu steigern, hat sich die Kälte- und Kompressionstherapie als sehr effektiv erwiesen. Informiert euch über unser Powerplay System und wie ihr mit diesem nachhaltig Muskel- und Sehnenentzündungen entgegenwirken könnt.

Schleimbeutelentzündung

In unserem Beitrag über die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) erklären wir euch alles Wichtige rund ums Thema der Schleimbeutel und warum sich diese entzünden. Auch im Bereich des Achillessehnenansatzes erfüllt ein Schleimbeutel den Zweck eines Puffers zum Fersenbein. Ist dieser Schleimbeutel (genannt Bursa subachillea) entzündet, verursacht er häufig eine Schwellung, Rötung und starke Schmerzen in der Ferse. Die Gründe können ebenfalls sehr vielseitig sein: Überlastung, Fehlstellung oder ein bakterieller Infekt sind nur einige von vielen potenziellen Ursachen.

Tarsaltunnelsyndrom

Das Tarsaltunnelsyndrom im Fuß ist das Pendant zu dem Karpaltunnensyndrom in der Hand. Beide Syndrome beschreiben einen anatomischen Engpass der Strukturen im Bereich eines Nervs. Das Tarsaltunnelsyndrom betrifft den Nervus tibialis und klemmt diesen meist im Bereich des Fersenbeins ein. Die Folge: Stechende Schmerzen in der Ferse. Dieser brennende Schmerz zieht dann in Richtung Innenseite des Sprunggelenks. Das Tarsaltunnelsyndrom tritt meist nach einer vorangegangenen Verletzung wie zum Beispiel nach einem Knochenbruch oder einer Innenbandverletzung des Knöchels. Außerdem kann ein sogenannter Joggerfuß, also eine Überlastung beim Laufen ursächlich für diese Pathologie sein.

 

Schmerzen in der Ferse – Prävention und Rehabilitation 

Wie bereits beschrieben, können Schmerzen in der Ferse unterschiedlicher Natur sein. Ob akute oder chronische Schmerzen, orthopädische oder neurologische Ursachen, die meisten Gründe für diese Art von Schmerzen sind die Überlastung und Fehlstellung. Wir von Medical Dude haben da einen innovativen und wissenschaftlich belegten Ansatz.

Prävention

“An ounce of prevention is worth a pound of cure”. In diesem Satz von Benjamin Franklin steckt sehr viel Wahres drin. Er verdeutlicht vor allem, dass eine Verletzung – wenn sie denn schon aufgedrehten ist – um einiges mehr Arbeit bedarf als diese zu vermeiden. Vor allem chronische Überlastungsverletzungen lassen sich relativ gut vermeiden. Der erste Schritt: Fehlstellungen der Gelenke frühzeitig erkennen. Mit unserer mobilen Laufanalyse können wir die Beinachse während des Gehens und Laufens ausmessen und Fehlstellungen der Fuß-, Knie- und Hüftgelenke erkennen. Im nächsten Schritt erstellen wir ein eigens auf die Sportler ausgelegtes Trainingsprogramm, welches darauf abzielt, in einem Zeitraum von 12 Wochen den Fehlstellungen durch gezieltes Training entgegenzuwirken. Falls nötig, erstellen wir vor Ort Einlagen, um unser Vorhaben zu unterstützen. Informiere dich hier über unsere Laufanalyse.

Performance

Load management ist hier das Zauberwort und bedeutet soviel wie das Kontrollieren der Belastungen auf die Strukturen. Dies erreichen wir mit unserem biomechanischen Dynamic Tape. Dieses kann nicht nur die einwirkenden Kräfte und Sehnen und Muskeln reduzieren, sondern auch Fehlstellungen der Gelenke ausgleichen. Somit findet das Dynamic Tape Anwendung in allen drei Bereichen: Prävention, Performance, Rehabilitation.

Unser Expertenteam von Medical Dude besteht aus Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern. Diese analysieren die klassischen Krankheitsbilder diverser Sportarten und stehen euch in Sachen load management zur Verfügung. Sei es der Tennisellenbogen im Tennis oder das Läuferknie beim Laufen. Manche Krankheitsbilder treten so häufig in den jeweiligen Sportarten auf, dass sie sogar schon eigene Namen bekommen. Dynamic Tape kann dabei helfen, genau diese Krankheitsbilder zu vermeiden oder während der Belastung unter Kontrolle zu halten. Hier findest du alles weitere zu unserem Dynamic Tape.

Rehabilitation

Sollte es dann doch mal zu einer Verletzung kommen, können wir auch in dem Prozess der Rehabilitation unterstützend die Therapie begleiten. Nach akuten Verletzungen oder Operation hat sich die Kälte- und Kompressionstherapie als erfolgreiches Instrument in der Unterstützung des Heilungsverlauf gezeigt. Mit unserem Powerplay Kälte- und Kompressionssystem kannst du deine Rehabilitation nachweislich verschnellern. Die Kälte sorgt für eine Schmerz- und Entzündungslinderung, die Kompression beschleunigt den Abbau von Schwellungen im Gelenk. Somit vereinfacht sich insgesamt dein Rehaprozess und du kommst schneller wieder auf die Beine. Mehr zu unserer Kälte- und Kompressionstherapie findest du hier.